Am Freitag fuhren wir morgens ab 6:22 Uhr nach Karlsruhe, von wo es um 6:51 Uhr mit dem ICE direkt nach Hamburg-Dammtor ging. Um die Mittagszeit standen wir schon am Eingang des Miniatur Wunderlands, kurz "Miwula". Hier waren wir als Gruppe einer Besichtigung "Hinter den Kulissen" angemeldet und konnten sofort eintreten. Der neueste Teil, die Schweiz, war atemberaubend. Wir haben geguckt und gestaunt, wie die Züge bis in 6 Meter Höhe fuhren und über die vielen Details... Nach und nach bekamen wir auch die anderen Teile des Miwula zu sehen. Die vierspurigen Interstates in den USA, Las Vegas, das Open-Air-Konzert und vieles mehr.
Dann begann erst die eigentliche Führung "Hinter den Kulissen". Wir erfuhren, dass die gesamte Anlage voll digitalisiert ist, auf Märklin K-Gleisen gefahren wird, und dass Gleich- und Wechselstrom-Modelle über alle Gleise und über alle Bereiche der Anlage fahren. Die nächsten Erweiterungspläne betreffen den Hamburger Flughafen, Frankreich, Italien und Afrika.

Am Samstag genossen wir eine klassische Hafenrundfahrt, bei der wir durch die Speicherstadt, an den Landungsbrücken und an den Docks vorbei und schließlich zum Containerbahnhof geschippert wurden. Wir sahen dabei einen Raddampfer, einen Groß-Segler, natürlich riesige Containerschiffe und die ältesten Hafen-Befestigungen, die heute noch funktionieren. Bei der anschließenden Stadtrundfahrt im offenen Doppeldeckerbus kamen wir auch am Hafen vorbei. Hier wollte uns der Führer auf die "Cap San Diego" aufmerksam machen, die man auch für Feiern mieten könne. Da wurde er von uns unterbrochen, da wir vor einer halben Stunde sahen, wie sie abfuhr. Er schaute nur dumm und lachte: "Wenn man einem Schiff den Rücken zudreht, haut es ab, so sind die Frauen." Der Rest des Nachmittags stand für eigene Entdeckungen in der Elbmetropole zur freien Verfügung.

Sonntag Morgen fuhren wir über Bremen nach Skye, und von dort weiter mit dem "Kaffkieker", einem früheren Triebwagen der Karlsruher Albtalbahn-Gesellschaft, nach Bruchhausen-Vilsen. Dort bestiegen wir den Dampfzug nach Asendorf, gezogen von der "PLETTENBERG". Von unserem Wagen direkt hinter der Lok konnten wir dem Heizer bei der Arbeit zusehen sowie Feuerbüchse und Armaturen begutachten. Zurück in Bruchhausen-Vilsen gab es im Bahnhofsrestaurant so leckere Menüs wie "Eisenbahnerkelle", "Heizer Pfanne" oder "Eisenbahners Dampfkessel". Bald danach hieß es Abschied nehmen von Norddeutschland. Über Eystrup, Hannover und Stuttgart kamen wir planmäßig um 21:07 Uhr in Pforzheim an.

Die Organisation und Reiseleitung lag wie immer in den bewährten Händen von Tanja und Dieter Pfennig. Wir freuen uns schon auf die nächste Ausfahrt und sind gespannt auf die Ziele, frei nach dem Eisenbahnermotto "der Weg ist das Ziel". Nochmals vielen Dank, Ihr beiden!

Text: W. Schmidt
Fotos: R. Baumann, C. Rump


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